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Willkommen in unserer Online-Bibliothek! Die Bibliothek ist als Bestandteil des Projektes „Lebensqualität im Alter“ mit Förderung des Bundesministeriums für Justiz- und Verbraucherschutz (BMJV) entstanden. Interessierte Forschungseinrichtungen können auf Anfrage beim Heimverzeichnis die Rohdaten der hierin ebenfalls durchgeführten bundesweiten Umfrage unter älteren Menschen erhalten. Nachstehend finden Sie gute Beispiele aus der Praxis und Literatur zum Thema „Lebensqualität im Alter“. Sie können gezielt nach Schwerpunktthemen und Inhalten suchen. Über einen Link in den Suchergebnissen gelangen Sie zu den Volltexten der online veröffentlichten Artikel und Berichte. Die hier vorgestellten Bücher können Sie im Buchhandel oder bei dem jeweiligen Verlag erwerben.

Kürzlich hinzugefügte Literatur:

Praxisbeispiel

Im PHÖNIX Seniorenzentrum Ulmenhof in Dreieich-Sprendlingen bekommen Seniorinnen und Senioren große und kleine Wünsche erfüllt, die mithilfe von Spenden finanziert werden. Die Idee entstand durch einen inzwischen verstorbenen Bewohner, der früher bei Adidas arbeitete. Die Seniorinnen und Senioren empfinden es als Würdigung, dass sich das Haus für ihre Belange interessiert und versucht, ihre Wünsche zu erfüllen. Ziel ist es, mit älteren, hilfsbedürftigen Menschen auf Augenhöhe zu sein, menschlich und empathisch zu handeln und Lebensfreude zu wecken.

Dieser Artikel wurde am 17.07.2017 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
Abwechslung und FreizeitgestaltungAchtung der WürdeAktivierungAutonomieeinschränkungenBiographiearbeitMaterielle ProblemeMitbestimmungSoziale IsolationVergemeinschaftung
Praxisbeispiel

Vor rund dreißig Jahren wurde auf Initiative einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin, angelehnt an die früheren Nähstuben, ein Nähkreis im Altenzentrum Seeheim in Seeheim-Jugenheim gegründet, um gemeinsam mit den damals noch fitteren Bewohnerinnen und Bewohnern Textilien zu flicken. Die Bewohner und Bewohnerinnen sitzen inzwischen einfach gerne dabei, beobachten, unterhalten sich oder bringen Häkel- oder Strickzeug mit, um gemeinschaftlich aktiv zu werden. Auch demenziell veränderte Menschen kommen gern dazu. Der Nähkreis bietet den Seniorinnen und Senioren nicht nur die Möglichkeit, kostenlos und direkt vor Ort Socken gestopft, Hosen gekürzt oder Knöpfe angebracht zu bekommen, sondern auch Gelegenheit, Menschen aus ihrer Stadt zu treffen. Neben dem sozialen Austausch erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner auch ein Stück Autonomie, da sie niemand anderen um das Ausbessern kaputter Kleidung bitten müssen.

Dieser Artikel wurde am 10.07.2017 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
Abwechslung und FreizeitgestaltungAchtung der WürdeAktivierungBiographiearbeitDemenzielle ErkrankungenEinbezug EhrenamtlicherMaterielle ProblemeSoziale IsolationStärkung der AutonomieVergemeinschaftung
Praxisbeispiel

Im Jahr 2006 richtete die Einrichtung in Tostedt unter wissenschaftlicher Begleitung eine Lebenswelt für geronto-psychiatrisch veränderte Menschen ein, die sowohl kognitiv als auch in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind. Sie leben zusammen in einem 80 m² großen und offen gestalteten 4-Bett-Zimmer und profitieren von einer besonderen technischen Ausstattung sowie einer intensiven Betreuung durch speziell geschultes Personal. Beobachtungen hatten gezeigt, dass demenziell veränderte Menschen sich in einer Gemeinschaft wohler fühlen. Trotz ihrer Einschränkungen erleben die Seniorinnen und Senioren viele schöne Momente und zeigen dies mit einem Lächeln.

Dieser Artikel wurde am 03.07.2017 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
AktivierungEmotionale UnterstützungGesundheitsförderungSinneseinschränkungenSoziale IsolationVergemeinschaftung
Praxisbeispiel

Seit Sommer 2016 präsentiert der Senioren-Wohnpark Neuruppin neben dem Speiseplan Bilder der einzelnen Komponenten des täglichen Mittagsmenus auf großen Bildschirmen im Foyer. Die Informationen können auch über den hauseigenen Kanal auf den Fernsehgeräten in den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohnern empfangen werden. Durch die Verbildlichung können sich die Seniorinnen und Senioren besser vorstellen, was es zu essen gibt und wissen bereits vor dem Betreten des Speisesaals, worauf sie heute Appetit haben können. Dies kommt vor allen denjenigen zugute, die nicht mehr gut lesen können oder kognitiv eingeschränkt sind, wie etwa demenziell veränderte Personen. Die Bewohnerinnen und Bewohner finden die Idee sehr gut und benutzen die Übertragung der Fotos als Informationsquelle.

Dieser Artikel wurde am 26.06.2017 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
Ästhetik und GenussDemenzielle ErkrankungenErhalt von InformationenMobilitätseinschränkungenTechnische Hilfsmittel
Praxisbeispiel

Während der Realisierung eines Kunstprojekts von Jung und Alt trafen sich in einem Zeitraum von
vier Monaten die Bewohnerinnen und Bewohner der Senterra Pflegeresidenz Rüsselsheim und
die Schülerinnen des Kunstleistungskurses des Immanuel-Kant-Gymnasiums mehrere Male, um
sich über Idole von früher und heute auszutauschen. Die Schülerinnen ließen sich von den
Erzählungen über frühere und heutige Idole, z. B. berühmte Schauspieler und Sänger, inspirieren
und malten diese dann mit Acrylfarben auf einer Leinwand. Die Bilder wurden im Foyer der
Einrichtung aufgehängt und in einer Vernissage, zu der auch die Presse eingeladen war, der
Öffentlichkeit vorgestellt.

Dieser Artikel wurde am 19.06.2017 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
Abwechslung und FreizeitgestaltungAktivierungÄsthetik und GenussBiographiearbeitGenerationsübergreifende AktivitätenSoziale IsolationVergemeinschaftung
Praxisbeispiel

Einmal in der Woche treffen sich ca. 18 Bewohnerinnen und Bewohner des ELIM Seniorencentrums
Eppendorf in Hamburg mit Kindern aus einer Kita und einer Vorschule sowie Seniorinnen und
Senioren aus dem Stadtteil, um unter der Anleitung der Musikpädagogin Franziska Niemann
gemeinsam zu musizieren, zu singen, zu tanzen oder sogar ein Theaterstück einzustudieren.
Durch die Musik kommen die verschiedenen Generationen schnell miteinander in Kontakt.
Die Lebendigkeit der Kinder und die Dialoge mit ihnen animieren die Älteren sehr. Sogar
Demenziell veränderte Personen bleiben die ganze Zeit voll bei der Sache.

Dieser Artikel wurde am 12.06.2017 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
Abwechslung und FreizeitgestaltungAktivierungDemenzielle ErkrankungenGenerationsübergreifende AktivitätenSoziale IsolationVergemeinschaftung
Praxisbeispiel

Mit einer gezielten Licht- und Farbgestaltung geht das Hufeland-Haus in Frankfurt a.M. auf die Bedürfnisse seiner Bewohnerinnen und Bewohnern mit fortgeschrittener Demenz ein. Um den Folgen der verminderten Orientierungsfähigkeit, die die Krankheit mit sich bringt, entgegen zu wirken, stellt man in den gemeinschaftlichen Wohnbereichen sehr helle Lichtverhältnisse von 500 Lux her und versieht die Türrahmen der Bewohnerzimmer mit einem pastellfarbenen Anstrich.
 

Dieser Artikel wurde am 07.10.2013 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
Stärkung der AutonomieDemenzielle Erkrankungen
Praxisbeispiel

Die K&S Seniorenresidenz Babenhausen in Hessen ließ bei der Erbauung des Hauses die
Bewohnerzimmertüren mit einem Chipmechanismus ausstatten. Man wollte das Leben älterer Menschen mit
Hilfe moderner Technologie möglichst leicht und sicher machen. Sie müssen zum Öffnen der Tür einfach nur
einen Chip über ein Magnetfeld über der Türklinke halten, die Klinke nach unten drücken, und schon geht die
Tür auf. Das Chipverfahren hat den Vorteil, dass die Bewohnerinnen und Bewohner keinen Schlüssel in die
schmale Öffnung des Schlosses stecken müssen, was Menschen, die an einer Sehschwäche oder Zittrigkeit
leiden, schwer fällt. Da geschlossene Türen abgeschlossen sind, ist es unerheblich, wenn die Seniorinnen und
Senioren vergessen, die Tür nach dem Verlassen ihres Zimmers zu verschließen. Dies kommt vor allem
demenziell veränderten Personen zugute und bietet mehr Sicherheit.

Dieser Artikel wurde am 06.06.2017 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
AutonomieeinschränkungenChronische KrankheitenDemenzielle ErkrankungenStärkung der AutonomieTechnische Hilfsmittel
Praxisbeispiel

Das Margaretha-Flesch-Haus in Hausen hat als erstes Alten- und Pflegeheim in Rheinland-Pfalz eine
Sonnensimulationsanlage installiert. Ein ehemaliger Aufenthaltsraum wurde in ein „Südsee-Zimmer“ mit Cocktail-Bar und bequemen Liegestühlen umgestaltet, in dem jeden Tag bis zu 15 Bewohnerinnen und Bewohner gleichzeitig unter Palmen das Licht und die Wärme genießen, sanftem Meeresrauschen lauschen und sich einen fruchtigen Cocktail schmecken lassen können. Sonnenlicht und Wärme helfen dem Körper, wichtige Vitamine herzustellen, das Immunsystem zu stärken und Schmerzen in verspannten Muskeln oder steifen Gelenken zu lindern. Nach einer Stunde im Karibikzimmer fühlen sich die Seniorinnen und Senioren unabhängig der Jahreszeit wacher, ausgeglichener und entspannter.

Dieser Artikel wurde am 29.05.2017 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
AktivierungChronische KrankheitenDepressionenGesundheitsförderung
Praxisbeispiel

Jedes der 140 Zimmer des evangelischen Seniorenzentrums Theresienau e.V. in Bonn besitzt eine
Klingel an der Tür, die das Recht auf Privatsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner schützt.
Etwa zwei Drittel der Seniorinnen und Senioren leiden an leichter bis starker Demenz. Trotz
Krankheit, so findet Einrichtungsleiter Michael Thelen, muss jedem das Recht auf
Selbstbestimmung zugestanden werden. Keiner der Bewohnerinnen und Bewohner soll sich
ausgeliefert fühlen; jeder soll so leben, wie man es von Zuhause kennt. Dazu gehört auch die
Kontrolle über das Betreten des eigenen Wohnraums durch andere Personen.

Dieser Artikel wurde am 22.05.2017 auf Heimverzeichnis.de veröffentlicht. Hier zum vollständigen Praxisbeispiel.
Achtung der WürdeDemenzielle ErkrankungenMitbestimmungStärkung der AutonomieTechnische Hilfsmittel

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